Kolumbien (24.3.-18.5.)

Nachdem wir kurz vor Mitternacht im Hafen von Cartagena eingelaufen sind verbrachten wir noch die letzte Nacht auf der SV Wildcard. Frühmogens gings dann durch die Passkontrolle, also genauer gesagt ging mein Pass mit dem Käpten zur Kontrolle. Mich hat man dort nie gesehen. Abgestempelt wurde der Pass aber dennoch.
Für die Tage in Cartagena konnte ich bei den beiden Radreisenden Sebastian und Paola wohnen. Sie sind erst gerade vor kurzem nach Cartagena gezogen und daher war die Wohnung noch unmöbliert. So haben wir eher Indoorcamping praktiziert.
Mit ein paar Bierchen vor dem Zmittag wurde ich in Kolumbien wilkommen geheissen. Danach gings zum Strand und später, gegen Sonnenuntergang in die Stadt wo wir die halbe Nacht verbrachten – die Kolumbianer sind den Mexikanern ziemlich ähnlich.
Die weiteren Tage in Cartagena verbrachte ich vorallem mit Veloservicen, Stadtbummeln in Cartagenas schönen Altstadt und Routenplanung.
Die Route stand bald fest: möglichst direkt gegen die Berge und Medellin zu, denn ich hatte nun endgültig genug vom heissem und tüppigem Klima auf Meeresniveau. Zudem wollte mich Nico, ein Freund aus der Schweiz, ein Stück weit gegen Süden begleiten und würde in in paar Tagen nach Medellin fliegen.

Von Cartagena ging es mit Rückenwind rassig südwärts. Zuerst noch knapp 4 Tage durch Dschungel und Plantagen, dann entlang des Rio Cauca immer weiter in die Berge hinein. Dann gings plötzlich los, es ging nach oben, und wie. Nach über einem Jahr weitgehend flach, begrüssten mich nun die Anden und ich erlebte einen kleinen Vorgeschmack was in den nächsten Monaten auf mich zukommen würde. Während 3 Tagen kletterte ich auf dem einzigen Highway immer höher rauf, zwischendurch wieder in ein Tal runter und dann wieder hoch. Mit mir unzählige Lastwaten. Kurz vor Medellin konnte ich endlich auf eine ruhige Nebenstrasse wechseln und war den nervigen Verlehr los. Dafür lauerten hier andere Gefahren und ein Pitbull packte mich prompt an der Wade. Nach einem kurzen Abstecher ins nächste Spital (und zwei riesigen Spritzen in den A****), tauchten vor mir plötzlich die ersten Barrios von Medellin auf, welche sich vom Talboden bis weit an die Hänge hoch erstrecken, und in einem rasanten Downhill jagte ich durch diese durch, immer weiter ins Zentrum der Millionenmetropole runter.

Unterwegs von Cartagena nach Medellin lernte ich die freundlichen und liebenswerten Menschen Kolumbien kennen. Bereits am ersten Tag auf dem Velo wurde ich kurz vor Sonnenuntergang von zwei Rennvelofahrern abgefangen, bis zum nächsten Dorf begleitet und zu Abendessen und einer Übernachtung eingeladen. Auch in den Folgetagen wurde mir stets, wenn ich irgendwo um Erlaubnis zum zelten gefragt hatte, ein Bett und eine warme Mahlzeit angeboten. Und etwas unterschied die Kolumbianer deutlich von anderen Lateinamerikaner: sie alle lieben Radfahren, was das reisen mit dem Velo im Land extrem angenehm und einfach gestaltet.

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In Medellin war ich bei Colin eingeladen. Colin kenne ich vom Tauchen auf Utila. Im Stadtteil Envigado wohnt er zusammen mit seiner Mitbewohnerin Athena in einer grosszügigen Wohnung. So diente mir Envigado als Basislager für erste Erkungungstouren in Medellin. Medellin, noch vor zwei Jahrzehnten ein Gefährliches Pflaster, ist heute so sicher wie jede andere Grossstadt und der Tourismus kommt gerade erst so richtig in Schwung. Mit dem Fahrrad ist man in Medellin bestens unterwegs. Entlang der Hauptverkehrsachsen hat es getrennte Fahrradwege, Veloampeln und man kommt unabhängig vom ewigen Stau rasch vorwärts. Und Sonntags wird sogar eine ganze Autobahn von Nord bis Süd quer durch die ganze Stadt für den motorisierten Verkehr gesperrt und gehört ganz den Fussgängern, Velofahrern und Inlineskatern!!! Sonntags habe ich so dann auch Alejandro kennengelernt. Der Kolumbianer war gerade auf den ersten Kilometern seiner ersten Velotour nach Venezuela. Mit einem uralten Rennrad, selbstgebastelten Gepäckträgern und völlig überladen kämpfte er sich aus der Stadt raus. Ich begleitete ihn ein Stück weit. Nach und nach begann aber sein Rad langsam an allen Enden auseinander zu fallen und er fand, es währe wohl schlauer, nochmals nach Hause zu fahren und etwas Gewicht abzuladen und eine Woche später nochmals loszuziehen. Als wir dann bei ihm zuhause eintrafen, funktionierte so gut wie gar nichts mehr am Velo, das Hinterrad drehte sich nicht einmal mehr. So stellten wir die Velos für den Rest des Tages erstmal ab und machten mit dem Auto eine Stadtrundfahrt. Zuerst gings in die Comuna 13, das einst gefährlichste Barrio von Medellin wo mehrere Tote pro Tag ganz normal waren. Heute zeigt sich das Viertel schön herausgeputzt, mit vielen Grafitis, Imbissbuden und Souvenierläden und zählt zu den grössten Touristenatraktionen der Stadt. Danach besuchten wir das Barrio, in welchem Alejandro aufgewachsen war. Über schmale, dafür umso steilere Gassen ging es durch das Viertel, wo früher auch nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen war. Zum Abschluss genossen wir den Blick von den steilen Hängen hoch über Medellin auf die abertausenden von Lichtern welche sich für mehr als 40 km durchs Valle de Aburra erstrecken.

Wenige Tage später war dann auch Nico gelandet und wir holten ihn spätabends am Flughafen ab. Ich war nun schon so lange in Lateinamerika unterwegs, mir ist bei der Fahrt nichts besonderes aufgefallen, ausser dass wir gute Musik hörten. Für Nico war die Fahrt vom Flughafen in die Stadt zurück wohl ein kleiner Schock. Im Auto funktionierten weder Sicherheitsgute, noch die Geschwindigkeitsanzeige. Immerhin hatte es Licht – Standlicht. Irgendwie haben wir die rasante Fahrt unbeschadet überstanden und erreichen müde das Zentrum von Medellin. Später folgen noch weitere Abenteuer mit Alajandro und seinen Freuden, wie zum Beispiel der Ausflug in die Region um el Peñol, bei welchem uns zuerst das Benzin ausgeht, danach der Tankwart zuviel Benzin tankt und dieses wieder abpumpen muss was eine gute Stunde dauerte und ein Getriebe bei welchem nur noch der erste Gang funktionierte – aber no pasa nada. Natürlich durfte ein Besuch in Medellins Ausgangsviertel Poblado nicht fehlen und so stürzen wir uns alle Samstagnachts ins wilde Getümmel von Medellins Nachtleben und nach ein paar Stunden Schlaf sassan wir dann alle frisch und munter auf den Velos und verlassen die Stadt auf einer für die Autos gesperrten Autobahn – ich und Nico Richtung Süden, Alejandro Richtung Norden.

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Unser erster Velotag ist kurz, denn nach knapp 30 km und einem kleinen Aufstieg, erreichen wir die berühmte Casa del Ciclista von Medellin, welche etwas ausserhalb der Stadt im Grünen liegt. Hier treffen wir auf altbekannte und neue Gesichter, bringen die Velos auf Vordermann und planen unsere Route durch Kolumbien. In Kolumbien gibt es endlich wieder Alternativen zu den eintönigen und gefährlichen Hauptstrassen und so folgen wir kleinen, ruhigen Schotterstrassen immer weiter nach Süden. Wir fahren nun mitten in die Kaffeezone Kolumbiens und so säumen unzählige Kaffeeplantagen und Fincas unseren Weg. Und überall, aber wirklich überall gibts Kaffee, oder Tinto wie er in Kolumbien genannt wird. Egal ob im Restaurat, Hotel, auf dem Dorfplatz, irgendwo am Strassenrand oder bei der Kasse im Laden, überall krigt man ein kleines Käfeli angeboten – herrlich!

Es ist gerade wieder mal Semana Santa, die eine Woche im Jahr wo alles Kopf steht und alle Kolumbianer Urlaub machen, sei es am Strand zum Bier trinken oder um in einem der katholischen Hotspots den Prozessionen beizuwonnen. Nach einem harten Aufstieg erreichten wir den Ort Jerico, wo wir vom Aussichtspunkt aus, den Tausenden von Gläubigen in der Prozession durch den kleinen Ort zuschauen können.

Wir queren die Kafferegion bis zum Städchen Manizales, wo wir uns in der Casa Ciclista einquartieren. Die Besitzerin ist gerade nicht da, aber Jordi und Michel, zwei Velofahrer, wohnen schon seit geraumer Zeit in der Casa und heissen uns Wilkommen. Ihre Gemütlichkeit steckt uns sofort an und wir verfallen schnell in einen Tagesablauf ohne Eile, Hektik, Verantwortlichkeiten oder Sorgen – mit Schlafen, Kaffeetrinken, Kartenspielen und gelegentlichem Einkaufen kann man Tage problemlos ausfüllen.

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Nach vier Tagen Müsiggang wird es aber Zeit endliche wieder weiter zu ziehen. Wir steuern den Ort Salento, welcher Berühmt is für die unendlich hohen Wachspalmen, an. Mit vielen anderen Touristen besuchen wir das Valle de Cocora und sind nur mässig begeistert, denn so viele Wachspalmen hat es dort gar nicht. Ein schöner Ausflug zu Fuss war es dennoch. Vorallem auch witzig, dass ich dort die Radreisenden Scott und Sara wieder getroffen habe. Wir haben vor zwei Jahren mal im Yukon zusammen gezeltet und sind uns nun zufällig wieder begegnet (und es sollte nicht das letzte mal sein). Von Salento führt ein Weg quer über die Cordilla Central ins nächste Haupttal. Bei gewitterigen Bedingungen klettern wir aus Salento raus, immer höher in die Berge und ins Gewitter hinein. Auf der anderen Seite ging das Palmenspektakel dann richtig los. Abertausende von Wachspalmen säumen den Weg entlang welchem wir langsam talabwärts fahren. Mit unzähligen Fotostopps kommen wir nur langsam voran.
Plötzlich hören wir in der Ferne Festmusik und fragen uns wer zum Geier hier draussen in den Bergen, fernab jeglicher Zivilisation ein Fest veranstaltet. Wir fahren noch um eine Kurve und plötzlich staut es. Vor uns stehen etwa 50 Pferde mit ihren Cowboys und -girls. Vorneweg fährt das Partymobil. Der Trupp bewegt sich ein paar Hundert Meter, kommt wieder zum Stillstand, es wird geplaudert und die Schnapsflaschen machen die Runde. An ein überholen ist nicht zu denken, die Strasse ist blockiert. So passen wir unsere Geschwindigkeit an und trödeln dem Trupp langsam hinterher. Zwischendurch dreht sich ein Reiter um und stellt sicher dass auch wir nicht verdursten, denn es sollte noch lange so weiter gehen. Der Tag neigt sich langsam dem Ende zu und wir stecken immer noch hinter dem Trupp fest. Weit sind wir nicht gekommen. Irgendwann erreicht der Trupp eine Baracke am Wegrand und scheint zu einem definitiven Halt zu kommen und wir werden kurzerhand eingeladen auch zu halten. Es ist gerade am Eindunkeln und ohne schlauen Plan tun wir es den Cowboys gleich und stellen unsere Fortbewegungsmittel ab. Wir werden mit Empanadas, Suppe und Chorizos gefüttert und je länger der Abend dauert, desto ausgelassener wird in der Holzhütte getanzt und gefeiert. Wir finden dann auch mal den Grund für das Fest heraus: damit die Schulkinder der Region auch mal die Gelegenheit haben, das Tal zu verlassen wird mit dem Verkauf von Bier, Schnaps und Essen Geld gesammelt um eine Schulreise zu ermöglichen. Ich glaube es ist sehr viel Geld zusammengekommen, denn als wir uns gegen Mitternacht mal verabschiedeten war das Fest noch lange nicht am ausklingen. Ein paar Meter von der Hütte entfernt finden wir den wohl einzig flachen Platz um Umkreis von tausenden Kilometern, stellen die Zelte auf und fallen in einen wohlverdienten Tiefschlaf. Als ich am nächsten Morgen aufwache, schäppert noch immer Musik aus der Hütte, ein paar Pferde warten immer noch auf ihre Reiter und drinnen schlafen ein paar Cowboys mit den Hüten über dem Gesicht auf den Stühlen – was für ein Bild.

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Für uns gehts weiter, vorbei am Vulkan Cerro Machin  und seinen heissen Quellen, in welchen wir uns ein wohlverdientes Bad gönnen, über das Dörflein Toche in die Stadt Ibaque. Bei der Einfahrt in die Vororte der Stadt erschlägt es uns fast. Nach den Tagen fernab von Lärm, Verkehr, Gestank, Gehupe und hektischem Treiben müssen wir uns erst mal wieder an das Stadtleben gewöhnen. Wir gewöhnen uns aber schnell wieder dran und legen sogar einen Ruhetag in Ibaque ein.

Unser nächstes Ziel war die Wüste Tatacoa. Nach wenigen Tagen erreichen wir diese auch schon, denn nun fahren wir nicht mehr quer über die Bergketten, sondern folgen dem Rio Magdalena Richtung Süden. Der Verkehr auf der Hauptstrasse geht uns rasch auf die Nerven und wir suchen unseren Weg über kleine Nebenstrassen. Und die haben es wieder mal in sich. Es herrscht zwar kein Verker, dafür besteht die Fahrbahn weitgehend aus groben Steinen und ein Vorankommen ist nur sehr langsam und durchgeschüttelt möglich. Die Wüste ist zwar nur 300 km2 klein, aber eine wunderbare Oase der Ruhe und Abgeschiedenheit in Mitten dem doch relativ stark besiedelten Tal und wir geniessen die zwei Tage dort mit Velofahren, Wandern in ausgetrockneten Flussläufen und Zeltlen.

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Von der Wüste sind wir rasch in der Stadt Neiva und bald darauf auch schon im Städtchen Mocoa. In Mocoa gönnen wir uns ein Hotelzimmer, den am nächsten Tag wird es ernst. Wir wollen das Trampolin de la Muerte, die Todesstrase von Kolumbien fahren. Das Trampolin windet sich über unzählige, steile Haarnadelkurven immer höher in die Cordillera hinauf. Wir haben extremes Wetterglück und können zeitweise sogar bei Sonnenschein und herrlicher Aussicht fahren. Normalerweise ist die Gegend in einen dichten Nebel eingehüllt und aufgrund von beschränkter Sichtweite und glitschiger Fahrbahn sind fatale Unfälle hier nicht unüblich. Aber es liegt nicht nur an der Topographie und dem Wetter dass Unfälle geschehen – die Kolumbianer fahren auch hier zum Teil als wären sie alleine auf einer deutschen Autobahn.
Nach drei Tagen auf der wilden und wunderschönen Piste des Trampolins erreichen wir Pasto, die letzte Stadt in Kolumbien und legen einige verdiente Ruhetage ein. Wir ruhen uns aber nicht nur aus, sondern müssen uns vorallem auch um unser Material kümmern. Das Trampolin hat Fahrer, Rad und Ausrüstung ordentlich beansprucht. So gibt es nebst der allgemeinen Reinigung auch neue Bremsbeläge und da sich mein Tretlager sozusagen aufgelöst hat, gibts gleich ein Neues.

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Kurz vor der Grenze gab es nochmmals etwas zu sehen – diesmal eine Kirche. Die Kirche von las Lajas ist imposant über dem Fluss Guaitara errichtet worden und tront nun gut 100m über dem Wasser. Die Kirche war wirklich etwas spezielles. Und da wir ausgerechnet gerade am Wochenende dort waren, gab es auch wiedermal allerhand spannende Besucher zu Beobachten.

Noch am gleichen Tag wollten wir dann die Grenze zu Equador überqueren. Wir waren uns nicht sicher, wie schnell der Übertritt geschafft sein würde. Einerseits wussten wir von anderen Velofahrern, dass die Situation nun entspannt sei und es rasch gehe, andererseits wussten wir auch, dass noch immer viele Flüchtlinge aus Venezuela unterwegs Richtung Süden sind.
Aus Kolumbien waren wir nach 5 Minuten raus, denn irgendwie gab es für uns einen Schalter ohne Schlange; wieso auch immer.
Am Equadorianischen Posten ging es dann nicht mehr so schnell und mit Gringo-Spezialbehandlung war schon gar nix. Zusammen mit ein paar anderen Touristen und hunderten Venezuelaner standen wir nun Schlange. Eingereiht wurden wir in zwei Gatter, eines für Venezuelaner und eines für alle anderen. So hatte ich jede Menge Zeit für Gespräche durch das Gitter hindurch. Die Venezuelaner sind weitgehend alle auf dem langen Weg Richtung Chile, da sie sich dort die besten Chancen auf eine Arbeit erhoffen. Die meisten haben nur soviel dabei wie sie auf dem Rücken und in den Händen tragen können. Trotz ihrer misslichen Lage machten die meisten einen glücklichen Eindruck und waren zu dummen Sprüchen und Scherzen aufgelegt – sie waren einfach überglücklich, nach langem Warten vor der Grenze nun endlich nach Equador einreisen zu können. Auch wir waren froh, nach gut 2 Stunden dann offiziell in Equador zu sein, sogar ohne unnötigen Fragen, Gebüren und Gepäckkontrollen, und schafen es gerade noch vor dem Eindunkeln in die Feuerwehrstation von Tulkan.

5 thoughts on “Kolumbien (24.3.-18.5.)”

  1. Hi Chris. Thanks for the update and the great photos. Ouch! Sorry about the pit bull encounter. Yeah those Colombian roads are crazy how they wind up and down and around, I felt like I was turning every minute, and ran into some of the “Columbian Speedbumps” like you did! I love how you phrased that. Neat how your friend Alejandro was carrying the guitar on his bicycle! That’s wild, I didn’t realize there was a desert in Colombia. You get to see so much more stuff on a bike than a motorcycle, which makes it worthwhile. Safe travels!
    Dan
    P.S. Sorry about the apartment not being available in Lima, I didn’t expect it to be rented for so long this year. I tried to arrange something else with a relative, but was not able to. Hopefully you got my email about it…

    1. Hi Dan. thanks for the comment. You could visit the desert by motorbike too, well worth the effort! 🙂
      No worries about Lima, sometimes things turn out different than planned.

  2. Super Berichte – wir fanden viele Ideen und Inspiration für unsere weitere Reise! =)
    Wir sind schon gespannt auf Geschichten aus Ecuador und Peru!
    Liebe Grüsse
    Fränzi & Urs

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