Erstens kommt es anders…

Die Etappe nach Moab war für mich die letzte auf dem Velo. Ich fahre nicht weiter mit dem Velo gegen Süden. Mit dieser Entscheidung habe ich mir Zeit gelassen. Habe gehofft, dass ich wie Christian einfach Freude bekomme am eigentlichen Velofahren.
Am meisten gefallen mir die Begegnungen mit den unterschiedlichsten Leuten. Mich überwältigt die grosszügige Gastfreundschaft. Ich geniesse die sonnigen Pausen mit einem Kaffee oder einem Bier in guter Gesellschaft. Ich staune über die gewaltigen Landschaften, lasse mich beeindrucken von Farben, Formen und Gerüchen. Und abends krieche ich jeweils zufrieden in den warmen Schlafsack. Aber ich will mich nicht mehr Tag für Tag überlisten müssen, nicht jeden Kilometer auf den Velocomputer zu schielen. Dafür ist mir mein Urlaub zu wertvoll.

Nach vier Monaten mit 75 Velotagen haben wir knapp 6000 Kilometer zurückgelegt und darauf dürfen wir stolz sein!
Wie geht es weiter?
Ich fliege Mitte November nach Hause, stelle das Velo ab, packe einen Rucksack und ziehe wieder los. Wer mehr wissen will, vereinbart am besten einen Termin mit mir 🙂

Christian fährt weiter – sein Ziel heisst Ushuaia! Fahr Chrigeli fahr!

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